Anfang 1798 prägt Novalis beim Schreiben ein neues Wort: „logologisch“. Gemeint ist ein Denken, das nicht nur über etwas nachdenkt, sondern zugleich über sein eigenes Tun und über das Medium, in dem es sich vollzieht, die Sprache. An diesen Gedanken knüpft diese Rubrik an.
Die Notizen folgen einer Leitfrage:
- Was geschieht im Sprechen und Verstehen, wenn wir erkennen, und was erkennen wir dabei über uns selbst?
Notizen
Die Rubrik ist bewusst begrenzt. Sie folgt keinem festen Plan und keinem festen Rhythmus, damit auch Raum bleibt für das, was sich unterwegs ergibt.
- Was heisst Logologie? Novalis' Wort, seine Herkunft aus der Auseinandersetzung mit Fichte und was es nicht meint.
Arbeitsweise
Zitate werden am Primärtext geprüft und mit Fundstelle angegeben, für Novalis nach der historisch-kritischen Ausgabe (Schriften, hg. von Paul Kluckhohn und Richard Samuel). Was Deutung oder Arbeitshypothese ist, ist als solche gekennzeichnet. Bezüge zu Rudolf Steiners Mysteriendramen und zur Karmaforschung verweisen auf die Beiträge auf mysteriendramen.ch und karmaforschung.ch.